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Serengeti Nationalpark

Der bekannteste und tierreichste Park von Tanzania und die wichtigste Destination während einer Reise im Norden des Landes. Wir bieten in unseren Programmen verschiedene, auf die Jahreszeit abgestimmte Standorte an, mit dem Ziel, auch möglichst viel von der berühmten Huftierwanderung zeigen zu können. An den besten Plätzen (wo es immer noch wenig Tourismus gibt), bieten wir auch Privat-Camps an!

Migration

Szenerie und Tierwelt

Es lassen sich im wesentlichen drei Zonen unterscheiden: Offenes Grasland im Süden, Busch- und lichtes Waldland im Norden, sowie eine Kombination dieser Formen im Westen; breites Pflanzen-Spektrum, Bäume überwiegend Akazien-Arten. Am eindrucksvollsten sind die Ebenen, die sich von Horizont zu Horizont erstrecken und mit Gnus und Zebras «bepackt» sein können. Völlig ungewohnt für unser Auge sind auch die Kopjes (kleine felsige und isoliert stehende Hügel), die sowohl eine ganz eigene Pflanzen- wie auch Tierwelt aufweisen können. Relativ wenig Wasservorkommen, diese dann aber um so bestimmender für Tier- und Pflanzenwelt. Galeriewald (z.B. am Grumeti), in dem selbst Guereza-Affen vorkommen.
Rund 2.5 Millionen Säugetiere (12 Ordnungen/Familien mit über 130 Arten); mehr als 530 Vogelarten (d.h. mehr als der Kontinent Nordamerika); unermesslicher Reichtum an Nichtsäugetier-Arten (deren gesamte Biomasse diejenige der Säugetiere noch übertrifft). Nur Gnus, Zebras und - viel weniger ausgeprägt - Thomsongazellen wandern weiträumig. Alle anderen Arten sind standorttreu.

Jahreszeiten und Wetter

«Wet season» November - Mai, «Dry season» Juni - Oktober. Kurze Regenzeit (short rains) im November, Grosse Regenzeit ungefähr Mitte März bis Mitte Mai.
Die Temperaturen sind praktisch durchgehend sehr angenehm bei geringer Luftfeuchtigkeit (Jahresmittel 21.7º). Wolkenbilder und Stimmungen am Himmel sind in der Serengeti ganz ausgesprochen ein Teil des Schauspiels.

Spezialitäten

Die Serengeti bietet, abgesehen von der «Migration», noch zahlreiche weitere Glanzlichter, um nicht fast zu sagen «endemische» Arten! So gibt es beispielsweise: Husaren-Affen («patas monkey», im Westkorridor); Steppenschuppentiere (im Lagarja/Ndutu-Gebiet, äusserst selten); Honigdachse (im Gebiet Gol Kopjes - Naabi); Streifenschakale (tagaktiv!, in den Soit Ngum Kopjes); Klippspringer (auf den Kopjes an der Strasse nach Lobo); Oribi (im Grenzgebiet zum Masai Mara); Falbkatzen («wild cat», zunehmend, zwischen Naabi und Ndutu); Topi-Herden bis zu 500 Individuen (Mbalageti); Krokodile mit gigantischen Massen (im Grumeti bei Kirawira); Leoparden, die nicht sofort weglaufen (im Seronera-Gebiet); Streifenhyäne und Erdwolf; Strausse in ungefährdeter Anzahl und in sehr grossen Gruppen; Zugvogel-Schwärme mit «historischen» Ausmassen; alle 6 vorkommenden Geier-Arten am gleichen «Tisch».

Anreise und Kombinationen

Die Distanz Arusha - Seronera beträgt 330 km, d.h. die An- oder Rückreise mit dem Fahrzeug ist in einem Tag «möglich». Nächstgelegener Park zum Kombinieren: Ngorongoro (140 km). Kein Zugang von Kenya (Masai Mara) her.
Verbindungen ab/bis Nairobi oder Arusha sind mit ein- oder zweimotorigen Flugzeugen nach Seronera (Zentrum), Kirawira (Westen), Ndutu (Süden) oder Lobo (Norden) möglich.