Ngorongoro Krater
Das Ngorongoro Schutzgebiet grenzt nahtlos an die Serengeti an. Es bietet vom Hochland mit Bergnebelwald bis zu trockenen Grassavannen alles. Nicht nur das «»Kernstück» - der weltbekannte «Ngorongoro-Krater»-, wo man fast die gesamte afrikanische Fauna auf kleinstem Raum beobachten kann, ist grossartig. Die Nebenkrater (z.B. Embakai) oder die Olduvai George (Archäologie) sind genauso spektakulär!

Szenerie und Tierwelt
Ngorongoro umfasst das Hochland, das teilweise mit Bergnebelwald bestanden ist, den Kraterkessel sowie nördlich und westlich davon ausgedehnte Grasland-Ebenen. Im Hochland gibt es Pflanzen und Tierarten, die in den anderen Parks fehlen. Bereits die Anfahrt durch den Wald und der Blick über die Caldera ist ein einziger Genuss.
Dank ständigem Wasservorkommen wandern die Tiere aus dem Inneren des Kraters nicht ab, d.h. es gibt im Verlauf des Jahres kaum Schwankungen und grosse Gnu- und Zebraherden sind immer anzutreffen. Die «Grossen Fünf» kommen vor, wobei der Leopard am seltensten anzutreffen ist. Prominent vertreten sind Hyänen und Schakale, Kaffernbüffel und Thomson-Gazellen. Etwas vom Schönsten ist der Anblick «durchmischter» Tiergruppen, die sich vor allem an Tränken in immer neuen Kombinationen zusammenfinden. Während unseren Wintermonaten halten sich zahlreiche Zugvögel im Gebiet auf.
Jahreszeiten und Wetter
«Wet season» November - Mai, «Dry season» Juni - Oktober; Kurze Regenzeit (short rains) im November, Grosse Regenzeit ungefähr Mitte März bis Mitte Mai.
Temperatur: tagsüber auf dem Kraterboden etwa 30°, im Juni-Juli nachts am Kraterrand bis 5° fallend; am Kraterrand oftmals neblig, während es im Kessel sonnig ist. Regen kann sehr örtlich nur in einem Teil des Kratergebiets fallen. Damit sind immer eindrückliche Wolkenbilder und Stimmungen verbunden.
Spezialitäten
- Ngorongoro ist der einzige Platz in Tanzania, wo man «mit Sicherheit» Nashörner beobachten kann. Dazu gibt es Flamingos, einige sehr grosse Elefantenbullen, «zahme» Elenantilopen.
- Tiere verhalten sich im Krater «natürlich», weil sie von Ihrer Anwesenheit nicht beeindruckt sind. Viel eher als anderswo können Sie hier deshalb Zeuge von interessantem inter- oder intraspezifischen Verhalten werden. Wer zum Beispiel das Glück hat, Hyänen oder Löwen auf der Jagd beobachten zu können, wird nicht mehr den Eindruck haben, er befinde sich hier in einem zoologischen Garten!
- Der Ngorongoro Krater wird etwa als «das achte Weltwunder» oder «der Garten Eden» bezeichnet. Tatsächlich gibt es in Bezug auf Artenvielfalt und Kopfzahlen kaum einen vergleichbaren Platz. Besucher können hier in ein paar Stunden praktisch alle «wichtigen» afrikanischen Tiere sehen. Deren Gewöhnung an Fahrzeuge, und das gilt sogar für die meisten Vogelarten, ist dabei so hoch, dass es hier buchstäblich hautnahe Begegnungen gibt.
Anreise und Kombinationen
Distanz ab Arusha: 190 km. Nächstgelegene Orte zum kombinieren: Serengeti (140 km), Tarangire (135 km), Manyara (60 km).
