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Lake Manyara Nationalpark

Der leicht zugängliche Lake Manyara Nationalpark ist mit seinen üppigen Grundwasserwäldern, den offenen Grasflächen und unberührten Seeufern eine Welt für sich. Er ist auf dem Weg nach oder von der Serengeti geradezu ideal, während ein paar Stunden die Luft der Natur zu atmen. Das kleine Refugium wäre in anderen Ländern auch nicht bloss eine «Zugabe», sondern wohl die Spitze schlechthin.

Lake Manyara

Szenerie und Tierwelt

Manyara bietet, gemessen an seiner verhältnismässig geringen Grösse, eine erstaunliche Vielfalt sowohl an Tieren wie auch an Landschaftsbildern. Zu Beginn des Parks steht der Grundwasserwald mit seinen rund 30 Baumarten. Von der Höhe der Grabenbruchstufe herab fliessen zahlreiche klare Bäche. Der Wald geht, durchsetzt mit Palmenbeständen, in klassische Akazien-Savanne über, die vom breiten, für Besucher unzugänglichen Seeufer abgeschlossen wird. Im südlichsten Teil des Parks gibt es Heisswasser-Quellen. Im See leben Tausende von Flamingos, die das blosse Auge als rosarotes Band wahrnimmt.

Die Liste der Säugetiere umfasst etwa 20 Arten, die auffälligsten sind Pavian, Impala, Zebra, Giraffe, Kaffernbüffel und Elefant. 380 Vogelarten wurden im Park registriert.

Jahreszeiten und Wetter

Der Park ist «ganzjahrestauglich», d.h. im Bestand der Säugetiere gibt es keine grossen saisonalen Unterschiede. Flamingos und Pelikane dagegen wandern zu und ab; während unseren Wintermonaten bereichern zahlreiche Zugvögel die Szene.

Spezialitäten

Anreise und Kombinationen

Distanzen (Strasse): Arusha 150 km; Tarangire 85 km; Ngorongoro 60 km.
Manyara liegt auf manchen Nordtanzania-Reisen am Weg und kann beispielsweise zwischen Ngorongoro und Tarangire besucht werden. Die Strasse nach Arusha ist durchwegs asphaltiert.