Privat-Camps
Je nach Jahreszeit errichten wir in der Serengeti (Ndutu, Zentral-Serengeti und Nord-Serengeti), im Mahale Mountains Nationalpark (Schimpansen-Tracking), im Katavi Nationalpark und im Ruaha Nationalpark unsere Privat-Camps. Die Camps stehen für eine beschränkte Zeit dort, wo die Tierwelt am vielversprechendsten ist. Das exklusive Erlebnis, für ein paar Tage und Nächte ganz nah an der Natur zu sein, ist Ihnen garantiert.
Afrikas Natur hautnah erleben
Wir errichten unsere Zelte auf «Special Campsites», das sind Plätze in der Wildnis, die nicht öffentlich zugänglich sind und nur mit Flycatcher-Gästen belegt werden. Da diese Exklusivität mit entsprechenden Abgaben an die Nationalparks verbunden ist, leistet kein anderer Besucher einen ähnlich wertvollen Beitrag an die Kosten des Parkunterhalts.
In den 6 bis 10 geräumigen Hauszelten ist alles da, was man für ein komfortables Leben in der Abgeschiedenheit braucht:
- Geräumige Hauszelte mit «richtigen» Betten und Ablagen
- Dusche (Warmwasser) und WC (Spültoilette!) sind im Zelt «en suite» angegliedert.
- Licht geben helle, mit Sonnenenergie aufgeladene Lampen.
- Am frühen Morgen wird Ihnen auf Wunsch der «Early morning tea» vor das Zelt serviert.
- Die Mahlzeiten nehmen Sie in einem grossen, offenen Zelt ein, das bei kühleren Temperaturen auch einmal geschlossen werden kann.
- Unsere Köche - langjährige Mitarbeiter - zaubern in der Buschküche, während Sie auf Pirschfahrt sind, und erhalten regelmässig beste Noten.
- Abends beim gemütlichen Lagerfeuer kann man die Tageseindrücke untereinander austauschen.
- Nachts geht die «Show» mit Sternenhimmel, Tierstimmen und Naturgeräuschen weiter.
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Und übrigens: am Ende der Saison verschwinden unsere Camps spurlos und lassen wieder die Natur walten!

Wohnen, wo die Natur am interessantesten ist
In der Serengeti liegen die meisten Lodges und permanenten Camps während eines grossen Teils des Jahres etwas ungünstig, da sich die wandernden Huftierherden zumeist in Gebieten aufhalten, die bisher nicht mit Tourismusinfrastruktur erschlossen sind.
Was liegt deshalb näher, als eben «die Zelte dort aufschlagen», wo die Tiere sind? Der Aufwand, ein Camp von dieser Qualität von weit her zu bringen und zu unterhalten, ist beträchtlich. Nur so aber lassen sich die besten und ruhigsten Plätze nutzen.
Süd-Serengeti/West-Ngorongoro (Lake Lagarja, Ndutu) von Ende Dezember bis März
Die weiten Kurzgrassteppen, die den Lagarja-See umschliessen und das Akazienwaldland am See selbst sind - zur richtigen Jahreszeit natürlich - in Bezug auf Tierreichtum kaum mehr zu überbieten. Verschiedene Richtungen stehen für interessante Exkursionen offen und führen auch in Gebiete, die von den üblichen Unterkunftsstandorten aus überhaupt nicht erreichbar sind.
Zentral-Serengeti (Rongai Hill) von Ende Dezember bis März
Das Camp im Zentrum der Serengeti liegt ideal für Pirschfahrten in diverse Richtungen: nach Seronera mit seinen attraktiven Flusstälchen, zu den Kopjes mit den wohlklingenden Namen «Masai», «Gol», «Barafu», «Simba» und «Moru», zum Naabi Hügel, zum Hippo-Pool und auf einem Tagesausflug nach Kirawira im Westen des Parks. Ihr Driver-Guide wird wissen, welche Ziele während Ihres Aufenthalts die vielversprechendsten sein werden.
Nord-Serengeti (Bologonja) von Juli bis Oktober
Das an der Grenze zu Kenya liegende Gebiet von «Bologonja» ist heute dasjenige mit der kleinsten Besucherzahl und dabei von einzigartiger Ursprünglichkeit. Es ist touristisch unerschlossen: keine ausgefahrenen Pisten mit Wegweisern und Gegenverkehr, sondern urtümliche afrikanische Steppe, wo man noch ungehindert auf Entdeckungsreise gehen kann. Hier, wo während ein paar Wochen eine Hand voll Fahrzeuge unterwegs sind und dann wieder lange Stille einkehrt, werden Sie mit Sicherheit nicht auf den Gedanken kommen, Ihr Besuch sei eine Belastung für die Natur. Geniessen Sie Ursprünglichkeit: sie wird, auch in Afrika, immer rarer!
Mahale Mountains (Schimpansen-Tracking) im Februar und von Juli bis Oktober
Vom Sandstrand einer ruhigen Bucht am Tanganyika-See steigen die bewaldeten Hänge der Mahale Mountains bis in eine Höhe von knapp 2000 m. Beim Schimpansen-Tracking bewegen Sie sich zu Fuss in kleinen Gruppen durch einen abwechslungsreichen, grünen «Urwald», der neben den Affen auch weitere Tierarten beherbergt.
Von den Anstrengungen können Sie sich am Strand erholen oder auf dem kristallklaren See vor Sonnenuntergang eine Bootsfahrt unternehmen. Ein Besuch bei den «Menschen des Waldes» ist ein Privileg, das nur wenigen vergönnt ist.
Katavi von Juli bis Oktober
Der schwierig zu erreichende Park im Westen des Landes bietet in der trockenen Jahreszeit einmalige Gelegenheiten zur Beobachtung von Tieren, die – ausser in den heissesten Stunden des Tages – entlang des beinahe ausgetrockneten Flüsschens in Sichtweite Ihres Zelts «auf- und abwandern». Selbstverständlich werden Sie hier auch auf Pirschfahrt gehen und den riesigen Flusspferd- und Krokodil-Ansammlungen in den Restwassertümpeln, Löwen oder den grossen Büffelherden begegnen.
Ruaha von Juli bis Oktober
Das Camp liegt in Sichtweite zur Flusslandschaft des Ruaha Rivers.
Der zweitgrösste Nationalpark von Tanzania bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit deutlich unterschiedlichen Zonen: Waldland, Grasland und Flussläufe. Hier ist der Zauber der afrikanischen Wildnis manchmal derart überwältigend, dass man beinahe vergessen könnte, sich nach Tieren umzusehen. Ruaha weist aber auch in dieser Hinsicht alles auf, was Ostafrika zu bieten hat. Zudem bekommt man hier auch Tiere vor den Feldstecher, die im Norden nicht vorkommen: Kudu, Pferde- und Rappenantilope – ganz glücklich kann man sich schätzen, wenn man überraschend auf Wildhunde stösst.

